| Besonders verträgliche Kontaktlinsen sind weiche Kontaktlinsen |
|
Die Frage, welche Art von Kontaktlinsen für einen am Besten ist, sollte zunächst der Arzt entscheiden. Er kann untersuchen, wie ausgeprägt der Tränenfilm ist, wie stark die Hornhautverkrümmung und wie hoch die Dioptrienzahl.
Bei 60% der Patienten sind weiche Kontaktlinsen zu empfehlen, da
sie sehr angenehm zu tragen sind und für andere nahezu unsichtbar. Sie
schmiegen sich regelrecht an die Hornhautoberfläche des Trägers an und saugen
sich fest, so dass sie nur bei genauem Hinsehen sichtbar sind. Weiche
Kontaktlinsen sind elastisch, man kann sie zusammendrücken und bewegen. Diese
Elastizität ist es auch, die das Tragen so angenehm macht - ein
Fremdkörpergefühl kann so kaum entstehen.
Für Sportler bieten sich weiche Kontaktlinsen auch an, da sie auch hohen
Belastungen standhalten und nicht so leicht verloren gehen können wie harte
Linsen. Beim Einsetzen sollte man auf saubere Hände achten, denn sonst saugen
sich die Keime und Bakterien den ganzen Tag lang am Auge fest. Wer beim Tragen
gerötete oder brennende Augen hat, sollte die Linsen für kurze Zeit
herausnehmen.
Durch die große Oberfläche und das enge Tragen auf dem Auge
lassen sie nicht viel Sauerstoff an das Auge und können so nach einigen Stunden
oder verringertem Tränenfluss das Auge austrocknen. Besonders wichtig sind bei
den weichen Kontaktlinsen die abendlichen Pflegespülungen. Die Lösungen erhält
man beim Optiker. An die Anleitung sollte man sich peinlich genau daran halten,
denn nur so werden alle Rückstände entfernt. Weiche Kontaktlinsen sollten nach
spätestens 2 Jahren ausgetauscht werden. Ansonsten gilt für alle
Kontaktlinsenträger eine halbjährliche Augenuntersuchung als Empfehlung.
|
| < Zurück | Weiter > |
|---|

























