| Schulterluxation Handball |
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Von einer Schulterluxation spricht man, wenn das Schultergelenk ausgerenkt ist. Meistens springt dabei der Kopf des Oberarmknochens nach vorne aus der Gelenkpfanne. Dabei werden drei Arten unterschieden: die traumatische Luxation, die habituelle Luxation und die rezidivierende Luxation.
Eine traumatische Luxation wird durch einen Unfall verursacht. Zur Ausrenkung des Schultergelenks kann es dabei z.B. infolge eines Sturzes, eines Verkehrsunfalls oder einer Sportverletzung kommen. Im Sportbereich kommt es besonders im Handball häufig zu Schulterluxationen. Von einer habituellen Luxation spricht man, wenn das Schultergelenk wiederholt bei normalen Bewegungen herausspringt. Diese Luxation ist meist anlagebedingt. Die Ursache kann beispielsweise eine Muskel-Kapsel-Band-Schwäche sein. Die rezidivierende Luxation ist vergleichbar mit der habituellen Luxation. Jedoch ist den wiederholten Luxationen eine erste traumatische Luxation vorausgegangen. Je jünger und je sportlich aktiver der Betroffene, umso wahrscheinlicher ist eine weitere Luxation. Erkennen kann man eine traumatische Luxation bereits durch Tasten und die typischen Symptome: leere Gelenkpfanne, Schmerzen, Bewegungsunfähigkeit des Armes.
Der Arzt muss die
Schulter wieder einrenken. Es gibt dabei verschiedene
Einrenkungstechniken. Danach wird der Arm mit einem speziellen Verband
ruhig gestellt. Im Anschluss wird die Muskulatur durch
krankengymnastische Übungen wieder gestärkt. Unproblematischer
ist die habituelle Luxation. Sie ist schmerzärmer und häufig kann der
Betroffene die Schulter wieder selber einrenken.
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