| Dachschmuck - alte Tradition neu entdeckt |
![]() Katze im Sprung
Heute bezeichnet man Figuren auf den Dachfirsten oder auch auf der Dachfläche als Dachschmuck. Früher waren diese Figuren eher Symbole der Bauern, die dadurch den Segen der mystischen Welt erhofften.
Nicht nur besondere Figuren wie Hähne, Pinien oder andere Fabelwesen wurden dazu verwendet, sondern auch handgeformte Ziegeln oder besondere Verzierungen wie Muster oder Bilder, die direkt in den Ziegel eingearbeitet wurden. Ursprünge dieser Traditionen finden sich bei Etruskern, Griechen und vor allen Dingen bei den Chinesen. Diese verzierten Ihre Dächer nicht nur mit komplizierten Figuren wie langschwänzige Drachen und Dämonen in allen Variationen, sondern brachten mit ihrer Architektur der Dachformen einen großen Sinn für Esthetik zum Ausdruck. Geschwungene Dächer, verziert mit aufwändig gestalteten Firstabschlussziegeln und hauptsächlich jadefarbenen Ziegeln verzaubern noch heute Besucher dieses geschichtsträchtigen Landes.
Dachschmuck heute ?
In Deutschland ist seit einigen Jahren diese uralte Tradition wieder erwacht. In vielen Orten begegnet einem so manch Schlafwandler auf dem Dach. Natürlich sind heute die Figuren auch farbenfroher und variantenreicher gegenüber den meist nur in Tonfarbe gehaltenen alten Schmuckstücken. So reicht die Palette von einfachen Formen wie Kreuze, Pinien, Kugeln und Ornamenten bis zu sehr filigran verarbeiteten Stücken wie ein Pegasus oder Drachen und sonstige Figuren aus der Tier - und Fabelwelt. Sogar Menschen in verschiedenen
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