|
Geschrieben von Marcel Winter
|
|
Freitag, 6. April 2007 |
|
In Deutschland geht immer mehr der Trend dahin, dass die Umwelt oder Menschenrechte im Vordergrundstehen. Das haben auch viele Anleger erkannt. Sie möchten sich gezielt von anderen Fonds abheben und investieren ihr Geld in Ethikfonds. Ethikfonds sind Anlagen, die gewisse Branchen bewusst nicht aufnehmen. Zu den nicht aufgenommen zählen unter anderem auch die Zigarettenindustrie, die Rüstungsindustrie oder die Pharmazie. Im Volksmund nennt man Ethikfonds auch Nachhaltigkeitsfonds. Die Kapitalgesellschaft sammelt das Geld des Anlegers und investiert dieses wiederum in Bereiche die alle ethischen Prinzipien einhalten. Solche ethisch-ökologischen Fonds nennt man auch Investmentfonds. Um die nötigen Regeln einzuhalten, haben sich in den letzten Jahren Ranking-Agenturen gebildet. Diese bewerten einzelne Unternehmen nach ihren ökologischen und sozialen Kriterien. Diese Kriterien sind weitgehend festgelegt. Es darf keine Kinderarbeit, Tierversuche, Kerkraftwerke oder z.B. die Chlorchemie eingesetzt werden. Aber auch eine Zusammenarbeit mit anderen Nationen für die Rüstungsbeteiligung oder Gentechnologie ist untersagt. Oftmals wird das Kapital in verschiedene Fonds investiert um eine möglichst breite Streuung zu erreichen. Eventuelle niedrige Renditen können daher schneller verkraftet werden und schaden dem Anleger nicht. Die Ethikfonds sind noch in ihren Kinderschuhen. Die Rendite ist noch nicht wirklich hoch, doch trotzdem sind sie bereits ertragreicher als z.B. Festanlagen. Für jeden Anleger der auch seiner Umwelt was Gutes tun will und sein Gewissen damit beruhigen kann, sind Ethikfonds eine gute Anlagemöglichkeit.
|